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SOCIAL MEDIA8. MAI 2026 · 4 Min. Lesezeit

SOCIAL MEDIA REICHWEITE AUFBAUEN – DENK WIE EIN CREATOR.

Unternehmen verlieren auf Social Media nicht gegen Wettbewerber, sondern gegen Creator. Die Learnings aus unserer OMR-Masterclass 2026.

Merle Loosen und Dmitrij Tarasenko auf der Bühne der OMR-Masterclass 2026 vor vollem Saal
OMR MASTERCLASS

Die Halle war bis auf den letzten Platz gefüllt: Rund 200 Entscheider aus Konzernen, Mittelstand und schnell wachsenden Marken saßen bei der OMR 2026 in der Masterclass von Creatorin Merle Loosen und CREW10-Gründer Dmitrij Tarasenko. Alle wollten eine Frage beantwortet haben, die gerade fast jedes Unternehmen beschäftigt: Wie wird man heute auf Social Media überhaupt noch sichtbar?

WARUM KLASSISCHE REICHWEITE STAGNIERT

Viele Unternehmen spüren, dass Mechanismen, die vor ein paar Jahren funktioniert haben, heute kaum noch wirken. Regelmäßiges Posten bringt nicht automatisch Reichweite. Hochwertige Bilder reichen nicht mehr aus. Selbst professionelle Produktionen bleiben oft hinter den Erwartungen zurück. Gleichzeitig erreichen Creator mit vergleichsweise einfachen Mitteln Millionen Menschen und bauen Communities auf, die ihnen vertrauen.

Der Grund: Unternehmen konkurrieren auf Social Media längst nicht mehr nur mit anderen Unternehmen, sondern mit allem, was auf dem Smartphone ihrer Zielgruppe passiert – Creator, Fußballclips, Podcast-Ausschnitte, Memes. Für den Algorithmus spielt es keine Rolle, ob ein Beitrag von einer internationalen Marke oder einer Einzelperson stammt. Entscheidend ist nur, ob Menschen ihn anschauen, mit ihm interagieren und ihn teilen. Deshalb verlieren viele Unternehmen nicht gegen ihre Wettbewerber, sondern gegen Creator.

DER PERSPEKTIVWECHSEL: CONTENT FÜR DIE ZIELGRUPPE

Unternehmen fragen meist, welche Botschaft sie kommunizieren wollen. Creator fragen: Warum sollte sich jemand diesen Inhalt überhaupt ansehen? Viele Marken starten bei ihrer eigenen Botschaft – Creator starten bei der Aufmerksamkeit der Zielgruppe.

Das zeigt sich auch in der Customer Journey. Früher begann sie meist bei Google und führte über die Webseite zur Kontaktaufnahme. Heute schauen sich potenzielle Kunden zuerst den Instagram-Auftritt an, Bewerber recherchieren auf TikTok oder LinkedIn, und Geschäftspartner machen sich über Social Media ein Bild von Kultur, Menschen und Marke.

SOCIAL MEDIA IST DIE NEUE WEBSEITE

Noch bevor jemand deine Webseite besucht, hat er sich oft längst eine Meinung gebildet – anhand dessen, wie du kommunizierst und ob deine Marke relevant wirkt. Social Media beeinflusst damit Recruiting, Vertrieb, Employer Branding, Kundenbindung und Markenwahrnehmung gleichermaßen.

Trotzdem behandeln viele Unternehmen ihre Kanäle wie eine digitale Litfaßsäule: Produkte vorstellen, News veröffentlichen, Leistungen erklären. Aus Unternehmenssicht wichtig – für die Zielgruppe oft nicht interessant genug. Das Ergebnis sind Accounts, die regelmäßig posten, aber kaum Reichweite aufbauen.

MEHR AUTHENTIZITÄT, MEHR TEMPO

Merle Loosen zeigte an ihrer eigenen Entwicklung, wie stark sich Social Media verändert hat. Früher zählten ästhetische Bilder, hohe Postingfrequenz und perfekt kuratierte Feeds. Heute gewinnen Persönlichkeit, Community und Authentizität. Menschen folgen nicht mehr nur schönen Bildern – sie folgen Menschen, Meinungen, Geschichten und Perspektiven.

Viele Marken investieren viel Budget in Design und Bildwelten, vernachlässigen aber die menschliche Komponente. Dabei entsteht Vertrauen dort, wo Gesichter sichtbar werden: Mitarbeiter, Gründer, Experten und Kunden erzeugen oft mehr Aufmerksamkeit als das hundertste Produktfoto. Dazu kommt das Tempo: Während in Unternehmen Abstimmungsschleifen und Freigaben laufen, reagieren Creator innerhalb weniger Stunden auf Trends. Unternehmen müssen schneller werden, ohne ihre Markenwerte zu verlieren.

VIDEO UND FORMATE ALS SCHLÜSSEL

Die Frage ist heute nicht mehr, ob ein Unternehmen ein Video braucht, sondern wie Video dauerhaft in die Kommunikation integriert wird. Video ist Werkzeug für Werbung, Recruiting, Vertrieb, Employer Branding und Vertrauensaufbau. Die größte Herausforderung liegt dabei nicht in der Produktion, sondern in der Skalierung. Creator denken nicht in Einzelprojekten, sondern in Content-Systemen: Aus einem gut geplanten Drehtag entsteht Material für Wochen oder Monate, zum Beispiel:

  • Reels und Story-Formate
  • LinkedIn-Clips und Recruiting-Inhalte
  • Behind-the-Scenes-Material und Testimonials
  • Website-Videos

Noch wichtiger als einzelne Videos sind Formate. Creator entwickeln wiederkehrende Konzepte, die ihre Community wiedererkennt – so muss Aufmerksamkeit nicht jedes Mal neu erkämpft werden.

Ein einzelnes Video kann viral gehen. Ein starkes Format kann über Jahre hinweg Social Media Reichweite erzeugen.

Die zentrale Erkenntnis der Masterclass: Unternehmen müssen aufhören, Social Media wie Unternehmen zu denken. Wie wir solche Formate für Marken umsetzen, siehst du auf unserer Seite zu Social Media Content.

FAZIT

Die Zukunft gehört nicht den Marken mit den größten Budgets, sondern denen, die am besten verstehen, wie moderne Kommunikation funktioniert: die Menschen statt Produkte in den Mittelpunkt stellen, Geschichten erzählen statt Werbebotschaften senden und erkennen, dass Aufmerksamkeit heute die wertvollste Währung im Marketing ist. Mehr über unseren Auftritt auf der OMR liest du im Beitrag CREW10 auf der OMR 2026. Du willst deine Marke wie einen Creator denken lassen? Jetzt unverbindlich Projekt anfragen

#SOCIALMEDIA#REICHWEITE#CREATORMARKETING#VIDEOMARKETING#OMR2026

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